Paraphenomena

Wahrsagen aus Rauchschwaden oder Bleiformen

Die Deutung von Zeichen hat im Bereich der spirituellen Wissenschaften und alten Religionen schon immer eine sehr wichtige Rolle gespielt. Oder besser gesagt früher eine wichtigere Rolle gespielt als heute.
Wahrsagen aus der Witterung, aus Spuren im Sand, aus den brennenden Panzern von Schildkröten etc. war einst so etwas wie eine religiöse Handlung. Man glaubte überall und immer in Kontakt zu sein mit einem höheren Naturgeist oder etwas Ähnlichem. Dieses Etwas teilte sich immer mit. Durch Nebel, Regen, einem bellenden Hund oder dem Rauschen eines Baches. Das sind jetzt nur Beispiele, zum Teil etwas übertrieben und aus der Luft gegriffen, meist aber treffend. Denn aus Feuer hat man tatsächlich die Zukunft ebenso gedeutet wie aus Tierknochen, Wolken, aufgeschlagenen Eiern oder heißem Blei, das flüssig in kaltes Wasser gegossen wird und dort Formen bildet. Zum Teil tut man das ja immer noch, wenn man alleine an das Bleigießen denkt.

Wenn man ein paar dieser Methoden miteinander vergleicht, fällt es eigentlich sofort auf. Es ist egal, ob man in einer Baumrinde liest oder aus Weihrauch. Es geht nur um das, was man in die entstehenden Muster hineindeutet. Die Antwort kommt instinktiv und kann wirklich Eingebungen schenken, die irgendwie helfen. Warnungen, Antworten, Geheimnisse, Zukunftsblicke. Möglich ist alles, doch wie verlässlich es ist, steht auf einem anderen Blatt. Aber im Endeffekt geht es hier nicht darum, die Zukunft auf einem Blatt Papier zu lesen. Ohne eine große schamanische Erfahrung zu haben, kann man sich denken, dass die Eingebungen ihrer selbst willen erlebt werden, nicht um diesen oder jenen Nutzen daraus zu ziehen.

30.8.11 21:52

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